Offene Stadt

Konzepte für urbane Zwischenräume

Offene Stadt.

Welche Stadtkultur wäre wünschenswert? Wer bestimmt, wie und von wem die Stadträume genützt werden?

International wie auch lokal ist gegenwärtig eine zunehmende Reglementierung des Lebens im öffentlichen Raum festzustellen. Anstatt den sozialen Zusammenhalt und das Miteinander in der Stadt zu stärken, wird unter den Schlagworten der Sauberkeit und Sicherheit eine Kultur der gegenseitigen Kontrolle gefördert. Damit vollzieht sich Schritt für Schritt ein bedenklicher Wertewandel, dem die optimistische Perspektive der offenen Stadt, in der das Aushandeln unterschiedlicher Raumnutzungen als Zeichen von Urbanität gilt, entgegengestellt wird.

Das Konzept der offenen Stadt entstand als Reaktion auf zunehmende Ausgrenzungen im Zuge der Stadtentwicklung der letzten Jahrzehnte. Eine Offene Stadt garantiert die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Raums durch alle Gruppen der Stadtgesellschaft. Eine offene Stadt ist nicht konfliktfrei. Aber es braucht eine Kultur der Offenheit, um den politischen, kreativen und lebendigen Möglichkeitsraum Stadt aufrechtzuhalten.

Umfang 92 Seiten
Abbildungen zahlreiche Farb- und s/w-Abbildungen
Format 17,5 x 24 cm
Buch-Bindung Broschur
ISBN 978-3-7025-0793-0
€ 15,00

 

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