Egon Hofmann-Linz (1884–1972)

Künstler Industrieller Kosmopolit

Eine außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit

Das Werk Egon Hofmanns steht am Beginn der modernen Malerei in Oberösterreich. Nach seinem Kunststudium, das ihn nach Paris, Stuttgart und Dresden führte, kehrte er 1920 nach Linz zurück. In seinen Ölgemälden fand er ein Gleichgewicht zwischen strenger, kühler Komposition und warmer, empfindsamer Farbtemperatur. Als begeisterter Alpinist brachte er zahlreiche Ansichten hochalpiner Regionen auf Leinwand und Papier. Die Landschaft des Mühlviertels war in späteren Jahren sein bevorzugtes Motiv. Egon Hofmann bereiste weite Teile der Welt und hielt diese Eindrücke in Gemälden und Grafiken, speziell in Holzschnitten, fest.

1934 musste er den Familienbetrieb – die Kirchdorfer Zementwerke – übernehmen, dennoch blieb er in erster Linie Künstler. Als Persönlichkeit von großer Strahlkraft setzte er sich immer für ein lebendiges Linzer Kunstleben ein. Dank seiner Vermittlerrolle zwischen Wirtschaft und Kunst wurden viele Projekte möglich. So entstand 1957 durch seine Unterstützung ein Atelierhaus für junge Künstlerinnen und Künstler (Im Dörfl 3), das nach ihm benannt wurde und das bis heute ein wesentliches Element des Linzer Kulturschaffens bildet.

  • umfassende Monografie mit rund 200 farbigen Abbildungen
  • Texte von Andrea Bina, Berthold Ecker, Margit Greinöcker, Tobias Hagleitner und Michaela Nagl
  • Ausstellungsdauer: 24. Jänner–26. April 2020, NORDICO Stadtmuseum Linz
Umfang ca. 320 Seiten
Abbildungen durchgehend farbig bebildert
Format 23 x 28,5 cm
Buch-Bindung Hardcover
Preis ca. 29,00 Euro
Erscheinungstermin Jänner 2020
ISBN 978-3-7025-0971-2
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