Texte zur Architektur

Zweiter Teil der Trilogie

"Kurrent ist als Architekt und Lehrer auch Aktivist, Aussteller, Entdecker, Forscher, Gründer, Kritiker, Leser, Schreiber, Urbanist und schließlich Zeichner". (Friedrich Achleitner)

Friedrich Kurrent, Jahrgang 1931, zählt nicht nur zu den Wiederentdeckern und "Errettern" der Architektur der Moderne in Österreich – Wittgensteinhaus, Semperdepot, Spittelberg, Stadtbahnstationen etc. –, sondern auch zu den profundesten Kennern der Bauten von Wagner, Loos, Hoffmannn und Frank. Als Architekt und Lehrer bewahrt sich Kurrent auch in seinen späteren Schriften den Blick eines kritisch beobachtenden "Beteiligten" und kommentiert das Baugeschehen seiner beiden Wirkungs-Städte Wien und München mit Schärfe und Ironie; er verwahrt sich dabei stets gegen alles Phrasenhafte der Zeit. Die in thematischer Folge edierten Texte werden von Fotos, Skizzen und Zeichnungen, großteils aus der Hand von Friedrich Kurrent, begleitet, sowie mit einem bibliografischen Kommentar versehen, der die Schriften in ihren Kontext setzt und deren Genese verdeutlicht.

2001 erschien im Verlag Anton Pustet – als Beginn einer Trilogie – die Monografie "Einige Häuser, Kirchen und dergleichen". Kurrents "Texte zur Architektur", die sich aus Werkanalysen, Kommentaren, Polemiken, Vorträgen und Essays zusammensetzen, sind nun als zweiter Teil der Trilogie gedacht – ein authentisches, ernstes und zugleich humorvolles Dokument eines unabhängig gebliebenen Zeitgenossen, das zu dessen 75. Geburtstag im September erschien.

Umfang 388 Seiten
Abbildungen zahlreiche SW-Abbildungen
Format 16 x 24 cm
Buch-Bindung Leinen mit Prägung
ISBN 978-3-7025-0537-0
€ 14,00

 

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