Architektur als soziales Handeln

am Beispiel Gunter Wratzfeld

„Jeder zehnte Bregenzer wohnt in einer Wohnung, die von mir geplant wurde.“ Gunter Wratzfeld

Man könnte leichtfertig vermuten, diese Aussage Gunter Wratzfelds (geb. 1939 in Bregenz) hätte mit Angeberei zu tun, hat sie aber nicht. Die Schwerpunkte seines Werks liegen im erneuerten sozialen Wohnbau, dort hat er Pionierarbeit geleistet und wird auch als großer Wohnbauarchitekt im Land wahrgenommen. Wratzfeld praktiziert ressourcensparendes Bauen durch die Einführung verschiedener Reihenhaus-Typen, meist in Kombination mit Geschoßwohnungen. Im Kontrast dazu entstanden auch einige außergewöhnliche Einfamilienhäuser. Er hat neue Wege im Bauen mit Holz beschritten, zum Teil wurden diese Gebäude auf extrem steilen Hängen realisiert. Wratzfeld achtet bei seinen Projekten auf eine gute Einbindung in die jeweilige städtebauliche Situation, sodass sie bereichernd für die Umgebung wirken. Bemerkenswerte öffentliche Bauten gehören ebenfalls zu seinem Portfolio.

In dieser Publikation werden 50 Objekte dieses Ausnahmearchitekten vorgestellt, kommentiert von Herausgeberin Karin Mack. 150 Farbfotos, Grundrisse und Schnitte geben eine Vorstellung von der Originalität seiner Entwürfe und Formensprache.

  • Bautätigkeit in Vorarlberg, Wien, Stuttgart und Afrika
  • Einblicke in die Arbeitsweise des Wohnbau-Architekten
  • Mit Textbeiträgen von Andreas Cukrowicz, Robert Fabach, Karin Mack und Erich Steinmayr
Umfang 183 Seiten
Abbildungen durchgehend farbig bebildert
Format 29,5 x 22,5 cm
Buch-Bindung Hardcover
ISBN 978-3-7025-1066-4
€ 45,00

 

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